Heilkräuter.... und wo man sie findet
Darreichung
| Anwendung
Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen, wußten schon unsere Vorfahren. Heute erfreut sich diese Weisheit wieder großen Interesses, denn natürliche Heilmittel können mitunter verhindern, daß eine Erkrankung schlimmer wird. Natürlich muß man einen Arzt aufsuchen, wenn sich das Beschwerdebild nicht bessert oder ernsthafte Krankheiten dahinterstehen. Aber auch dann können Kräuter eine zusätzliche Hilfe zur Gesundung sein.
Nicht nur für die Besserung von Beschwerden sind Kräuter nützlich. In der Küche sind sie
ebenso wenig wegzudenken. Petersilie, Schnittlauch, Knoblauch, Salbei und Rosmarin... was wäre zum Beispiel die italienische Küche ohne diese letztgenannten ? Wer schon einmal eine sahnige Estragronsuppe probiert, Tomaten mit Basilikum und Mozzarella gegessen und würziges Weihnachtsgebäck mit Anis und Koriander geknabbert hat, der wird das bestätigen. So können die Kräuter nicht nur die Geschmacksnerven verwöhnen, sondern gleichzeitig vorbeugend ihre Heilwirkung entfalten.
Die Kräuter, die wir in der Küche einsetzen, kaufen wir üblicherweise auf dem Markt oder im Supermarkt, wenn wir nicht das Glück haben, einen Garten zu besitzen. In freier Natur ließe sich manches Kraut sammeln, aber leider muß man davon eher abraten, weil die Umweltverschmutzung kaum noch ein Fleckchen Erde verschont hat. Kennen Sie jedoch so einen Platz, wo
Sie z.B. Löwenzahn ohne Reue pflücken und verwerten dürfen, freuen Sie sich. Es ist inzwischen eher die Ausnahme.
Für Heilzwecke bekommt man getrocknete Kräuter oder -Wurzeln in jedweder Darreichungsform in Apotheken, Reformhäusern oder Bioläden. Zumindest kann man hier annehmen, daß sie unter besonders schonenden Umständen aufwachsen
konnten und schonend weiterverarbeitet wurden. Probieren Sie doch das nächste Mal,
beginnende Halsschmerzen mit Salbeitee 'wegzugurgeln' oder Fieber mit heißem Holunderbeersaft zu bekämpfen...
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