01.03.
Nach wochenlangen Wetterkapriolen ist der amerikanische Abenteurer Steve Fossett
zu seinem dreitägigen Rekordflug um die Erde gestartet. Der 60-jährige
Milliardär hob mit seinem Spezialflugzeug "GlobalFlyer" um 18.47
Ortszeit (01.47 MEZ) auf dem Flughafen von Salina im US-Staat Kansas ab. Fossett
will als erster Mensch die Erde in mehr als 70 Stunden allein, ohne aufzutanken
und ohne Zwischenstopp umrunden. Die Tanks seines Flugzeugs machen 83 % des
Gesamtgewichts aus.
Fossett hält nach eigenen Angaben bereits 62 Rekorde. 2002 umrundete er alleine
mit einem Heliumballon die Welt.
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28.02.
Die spektakuläre Installation des Künstlerpaares Christo und
Jeanne-Claude im New Yorker Central Park wird von heute an wieder abgebaut. Das
37 Kilometer lange Werk "The Gates" (Die Tore) aus safranfarbenem
Nylonstoff und PVC-Rahmen hatte in den vergangenen zwei Wochen mehr als eine
Million Besucher angelockt. Sämtliches für das Werk verwendetes Material soll
industriell recycelt werden. Christo-Fans haben also keine Chance, etwa einzelne
Tore zu erwerben. Das gigantischste Kunstprojekt in der Geschichte der Stadt New
York lebt jedoch in den vielen Zeichnungen fort, die Christo von seiner
Installation angefertigt hat.
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28.02.
Der Regisseur und Schauspieler Clint Eastwood ist strahlender Gewinner der
Oscar-Nacht. Für sein Boxer-Drama "Million Dollar Baby" nahm Eastwood
in Hollywood den Preis für den besten Film des Jahres und den Regie-Oscar
entgegen. Auch zwei Schauspiel-Preise gingen an Eastwoods Werk: Hilary Swank
wurde als beste Hauptdarstellerin, Morgan Freeman als bester Nebendarsteller
ausgezeichnet. Seinen ersten Oscar konnte Jamie Foxx für seine Darstellung des
Ray Charles in der Film-Biografie "Ray" entgegennehmen. Der mit
insgesamt elf Nominierungen favorisierte Film "Aviator" von Martin
Scorsese konnte mit fünf Auszeichnungen zwar einen Oscar mehr einheimsen als
Eastwoods Film, die "grossen" Oscars blieben ihm aber versagt.
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27.02.
100 Jahre "Berliner Dom". Bei seiner Eröffnung 1905 diente der
Prachtbau im Stil der Neorenaissance vor allem einem Herrn: Kaiser Wilhelm II.
Die Gottesdienstbesucher mussten die Hälse recken, um einen Blick zu erhaschen
auf den Hofstaat, der durch sein eigenes Treppenhaus auf die mächtige
Kaiserempore schritt. «Kathedrale für die Protestanten der Welt» nannte
Wilhelm die einst 114 Meter hohe Kuppelkirche. Für manche Berliner war sie
schlicht die «Reklame-Zwingburg» der Hohenzollern. Ihnen war der Bau zu
protzig.
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27.02.
Ein mutmaßlicher Serienmörder, der die Bevölkerung in Teilen des US-Staates
Kansas über viele Jahre in Angst und Schrecken versetzt hatte, ist gefasst
worden. Das teilte der Polizeichef der Stadt Wichita, Norman Williams, am
Samstag unter Jubel und Tränen von Angehörigen der Opfer mit. Zum Verhängnis
wurde dem Täter anscheinend sein eigenes ausgeprägtes Geltungs- und
Mitteilungsbedürfnis: Nach fast 25-jährigem Schweigen hatte er im vergangenen
Jahr Briefe an Medien und die Polizei verschickt. Der Mörder nannte sich "BTK"
- ein Kürzel für "bind, torture, kill" (fesseln, foltern, töten),
das die Art und Weise widerspiegelte, wie der Mann bei seinen meisten Taten
vorging.
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Peter
Benenson verstorben (*31.07.1921) (†25.02.1005 im
John-Radcliffe-Krankenhaus von Oxford), Gründer der "Amnesty
International. Amnesty International zählt rund 1,8 Millionen Mitglieder und
ist damit die weltgrößte unabhängige Menschenrechtsorganisation.
MEHR / Literatur
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26.02.
Nach dem Selbstmordanschlag in Tel Aviv hat die israelische Armee die beiden
Brüder des Attentäters festgenommen. Die beiden Männer wurden bei einem
Einmarsch im Dorf Deir el Ghussun östlich von Tulkarem im Westjordanland
gefasst.
Die Armee habe am Morgen in der Ortschaft zudem eine Ausgangssperre verhängt,
teilten Sicherheitskräfte und Augenzeugen mit. Der 22-jährige
Selbstmordattentäter hatte am Freitagabend am Eingang einer Diskothek in Tel
Aviv drei Israelis mit in den Tod gerissen. Rund 50 weitere Menschen wurden
zum Teil schwer verletzt.
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25.02.
Die Weltbevölkerung wird nach Schätzungen der Vereinten Nationen von heute
6,5 Milliarden bis zum Jahr 2050 auf über 9 Milliarden Menschen steigen.
Dabei wird die Zahl der Menschen vor allem in den Entwicklungsländern massiv
steigen.
Wie es in der in New York veröffentlichten Studie heisst, wird sich in den 50
am wenigsten entwickelten Ländern der Erde die Bevölkerung in den kommenden
45 Jahren verdoppeln.
In einigen der ärmsten Staaten der Welt - Afghanistan, Burkina Faso, Burundi,
Tschad, der Demokratischen Republik Kongo, Osttimor, Guinea Bissau, Liberia,
Mali, Niger und Uganda - erwarten die UNO-Experten auf der Grundlage der
vorliegenden Statistiken sogar eine Verdreifachung der Einwohnerzahl.
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24.02.
Hans-Jürgen Wischnewski (*24.07.1922 in Allenstein, Ostpreußen) (†24.02.2005
in Köln) deutscher SPD-Politiker. Seit 1946 ist er SPD-Mitglied. Er war
Bundesgeschäftsführer, stellvertretender Parteivorsitzender und Schatzmeister.
Im Bundestag saß Wischnewski von 1957 bis 1990. Er wurde weltweit bekannt durch
diverse Sondermissionen, z.B. als er 1977 im Zusammenhang mit der Entführung
der Lufthansa-Maschine „Landshut“ nach Mogadischu vermittelte.
Literatur
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24.02.Einer
der berühmtesten Kreidefelsen auf Rügen ist abgestürzt. Die Wissower Klinken
zwischen Sassnitz und Königsstuhl lösten sich in der Nacht zum Donnerstag von
der Steilküste und fielen auf den Strand. Mit den Wissower Klinken hat die 13
Kilometer lange Kreideküste im Südosten von Rügen ein Wahrzeichen verloren.
Dennoch ist der neue Abbruch nicht der größte Verlust der vergangenen Jahre.
1953 verlor die Steilküste rund 100 000 Kubikmeter, 1981 sogar 150 000
Kubikmeter Kreide.
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24.02.
Zum zweiten Mal innerhalb eines Monats ist Papst Johannes Paul II. ins Spital
eingeliefert worden. Der Grund für seine neuerliche Einlieferung in die
Gemelli-Klinik in Rom seien akute Atemprobleme, so die Nachrichtenagentur Ansa.
Zuvor hatte der Vatikan bekannt gegeben, der 84-Jährige habe einen Rückfall
seiner Grippe-Symptome erlitten. Er solle im Spital von Spezialisten behandelt
und weiter untersucht werden. Aus Vatikankreisen hiess es, der Papst leide
unter Atembeschwerden und habe Fieber.
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Simone
Simon verstorben (*23.4.1911 in Marseille) († 22. Februar 2005 in Paris),
französische Theater- und Filmschauspielerin, Berühmt wurde sie durch ihre
Rollen in "La bete humaine" (Bestie Mensch) von Jean Renoir (1938) und
den legendären Hollywood-Film "Cat People"
("Katzenmenschen", 1942) von Jacques Tourneur.
Filme
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24.02.
Nach tagelangem Streit über die Bildung des neuen palästinensischen
Kabinetts hat das palästinensische Parlament der neuen Regierung von Ministerpräsident
Achmed Kurei zugestimmt. Eine große Mehrheit der Abgeordneten habe für das
Kabinett votiert, wurde aus der laufenden Sitzung berichtet.
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Gene Scott verstorben (*14.08.1929 in Buhl, USA) (†21.02.2005 in
Los Angeles), berühmter amerikanischer Fernsehprediger. Seine nächtlichen
Talk-Shows und Sonntagsgottesdienste für Radio und Fernsehen wurden in etwa 180
Ländern ausgestrahlt. Gründer der protestantischen Kirche mit dem Namen
"Universitätskathedrale von Los Angeles"
Literatur
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23.02.
Die Bundesregierung erwartet vom zweiten Deutschland-Besuch des US-Präsidenten
George W. Bush eine weitere Annäherung nach der Irak-Krise. Laut
Regierungssprecher Béla Anda freut sich Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD)
auf die Gespräche. Nach Angaben eines CDU-Sprechers trifft Bush bei seinem
Besuch auch Parteichefin Angela Merkel. Geplant sei ein "persönliches
Gespräch", das auf Wunsch der Amerikaner am frühen Nachmittag in Mainz
vorgesehen sei, bestätigte er einen Bericht von "Spiegel online".
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22.02.
Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,4 auf der
Richterskala hat am frühen Morgen (3.25 Uhr MEZ) den Südosten des Iran erschüttert.
Nach Angaben der Regionalregierung wurden mindestens 400 Menschen getötet. Mehr
als 1000 seien verletzt worden, sagte ein Sprecher der betroffenen Provinz
Kerman wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete.
Das Zentrum des Bebens lag in der Nähe der Stadt
Sarand rund 700 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Teheran.
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21.02.
Im Drama um die Tollwut-verseuchten Spenderorgane ist ein zweiter Patient
gestorben. Die Ärzte in Hannoversch Münden haben den Kampf um das Leben des
70-Jährigen verloren, wie das Nephrologische Zentrum Niedersachsen am Montag
mitteilte. Der Patient hatte eine Niere einer mit Tollwut
infizierten Organspenderin erhalten, die sich vermutlich in Indien mit dem tödlichen
Virus angesteckt hatte. Bereits am Samstag war in Hannover die Empfängerin der
Lunge gestorben. Der in Marburg behandelte dritte Tollwutpatient schwebte am
Montag weiter in Lebensgefahr.
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Hunter S. Thompson
verstorben (*18.07.1937, in Louisville, Kentucky, als Hunter Stockton Thompson)
(†20.02.2005 in Woody Creek, Colorado, Suizid), US-amerikanischer Kultautor.
Begann seine Laufbahn als Sportjournalist, bevor er Reporter für den Rolling
Stone und als Begründer des Gonzo-Journalismus zu einer Ikone der
Hippiebewegung wurde.
Literatur
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Sandra
Dee verstorben (*23.4.1942 (1944?) in Bayonne New Jersey, als Alexandra
Zuck) (†20.02.2005 in Los Angeles), US-Schauspielerin, Teenie-Idol der 60er
Jahre und Ex-Ehefrau von Popsänger Bobby Darin. Sie wurde vor allem durch den
Film "Gidget" bekannt.
Filme
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21.02.
US-Präsident George W. Bush will bei seinem Europabesuch eine "neue Ära"
in der transatlantischen Partnerschaft ausrufen. "Während die vergangenen
Debatten verschwinden und die großen Pflichten deutlich werden, lassen Sie uns
eine neue Ära der transatlantischen Einigkeit beginnen", so Bush laut
vorab verbreiteten Auszügen aus seiner Grundsatzrede, die er am Montag in Brüssel
halten will.
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21.2. Wahlkrimi Schleswig-Holstein: Die SPD kam laut Endergebnis auf 38,7
Prozent (29 Sitze), nach 43,1 Prozent bei der Wahl 2000. Die CDU legte um 5
Punkte auf 40,2 Prozent (35,2) zu und könnte 30 Mandate beanspruchen. Die FDP
verlor auf 6,6 Prozent (7,6); das bedeutete 4 Sitze. Die Grünen erhielten unverändert
6,2 Prozent und damit 4 Sitze. Der SSW, die Vertretung der dänischen und
friesischen Minderheit, kam auf 3,6 Prozent (4,1) und 2 Mandate. Die SPD könnte
mit der Hilfe des Wählerverbandes SSW weiter regieren.
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20.02.
In Schleswig-Holstein zeichnet sich ein Machtwechsel ab. Die CDU mit ihrem
Spitzenkandidaten Peter Harry Carstensen hat die Landtagswahl überraschend klar
für sich entschieden. Laut Hochrechnungen kann die CDU mit der FDP eine knappe
Mehrheit der Mandate im Kieler Landtag erreichen. Die rot-grüne Regierung unter
Ministerpräsidentin Heide Simonis erlitt klare Verluste. Die SPD kam laut ARD
auf 38,5 Prozent, die Grünen auf 6,3. Die CDU legte dagegen auf 40,2 Prozent
zu, die FDP verlor leicht auf 6,7 Prozent.
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20.02.
Die früheren US-Präsidenten Bill Clinton und George Bush sind auf ihrer
Reise durch die asiatischen Flutgebiete in Indonesien eingetroffen. In Medan
auf Sumatra sollten sie mit Indonesiens Präsidenten Susilo Bambang Yudhoyono
zusammentreffen.
Anschliessend wollten sie auf der zweiten Station ihrer Reise in die stark
zerstörte Stadt Banda Aceh im Norden Sumatras weiterfliegen. Dort waren durch
die Flutkatastrophe vom 26. Dezember mindestens 121 000 Menschen ums
Leben gekommen, rund 115 000 werden noch vermisst.
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20.02.
Ein dreieinhalb jähriger Junge hat in Belgien einen Säugling aus dem
Kinderwagen gezogen und getötet. Dies berichtete die Staatsanwaltschaft im
wallonischen Huy heute. Das Drama trug sich bereits am Mittwoch in einem
Frauenhaus zu. Die Mutter des vier Wochen alten Mädchens hatte ihr Kind einer
anderen Bewohnerin der Einrichtung zur Betreuung überlassen, als der Bub das
Baby attackierte. Es starb an schweren Kopfverletzungen.
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20.02.
Die nach einer Organspende mit Tollwut infizierte Patientin in Hannover ist tot.
Wie die Medizinischen Hochschule Hannover heute mitteilte, starb die Frau
bereits gestern Abend trotz einer vor zwei Tagen begonnenen Spezialtherapie. Der
Zustand von zwei weiteren Patienten in Marburg und Hannoversch-Münden ist
weiterhin kritisch. Die drei Patienten hatten sich mit der Viruserkrankung
angesteckt, nachdem sie Organe einer 26-jährigen Frau eingepflanzt bekommen
hatten.
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20.02.
Parlamentswahlen in Schleswig-Holstein. Etwa 2,2 Millionen Bürger sind zur Wahl
des Landtags aufgerufen. Sie entscheiden ob Heide Simonis weiterregieren darf,
oder CDU- Spitzenkandidaten Peter Harry Carstensen. Er will seine Partei in
einer Koalition mit den Freien Demokraten nach 17 Jahren wieder an die Macht
bringen.
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18.02.
Eine Frau fischte einen Lottoschein aus dem Müll und wurde um 100.000 Dollar
reicher. Zwei Personen hatten das Ticket in einem Laden in Indiana gekauft. Sie
erkundigten sich bei einer Angestellten, ob sie den 40-Dollar-Treffer erzielt hätten.
Die Angestellte verneinte, ohne den Schein aber auf andere Gewinne zu überprüfen.
Die Käufer warfen das Ticket in den Müll. Eine Frau, die das beobachtet hatte,
nahm den Schein mit Einverständnis der Besitzer aus dem Abfall. Wie sich dabei
herausstellte, war der Schein 100.000 Dollar wert. Sie darf das Geld behalten,
da der Schein abgetreten wurde.
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18.02.
Die hochansteckende Lungenpest ist in der Demokratischen Republik Kongo
ausgebrochen. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) heute in Genf mitteilte,
seien bisher mindestens 61 Menschen gestorben, bis zu 400 Menschen seien
infiziert. Zentrum des Ausbruchs ist eine Diamantenmine, in der rund 7.000
Arbeiter beschäftigt waren. "In der Mine entstand eine Panik und rund zwei
Drittel der Mitarbeiter rannten fort", sagte Eric Bertherat von der WHO.
Vor zehn Tagen wurde die WHO über den Ausbruch der Krankheit informiert.
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Nariman
Sadek verstorben (*31.10.1930 in Kairo) (†16.02.2005 in Kairo), letzte
ägyptische Königin. Sie war die zweite Frau des Königs Farouk. Floh 1956 nach
Italien, während das Militär die Monarchie putschte. 1958 kehrte sie nach
Ägypten zurück. Sie hinterläßt zwei Söhne.
Literatur
/ Googeln
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Marcello
Viotti verstorben (* 29.6.1954 in Vallorbe, Schweiz) (†16.2.2005 in München), war
ein italienischer Dirigent von internationalem Rang. Er leitete von 1998 bis
2004 das Münchner Rundfunkorchester, das er zu internationalem Ansehen führte,
sowie das venezianische Teatro La Fenice. Höhepunkt seiner Karriere war die
Ernennung zum Direttore musicale des Teatro la Fenice in Venedig im
Januar 2002. MEHR
/ Musik
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/ Gästebuch
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Gerry
Wolff verstorben (*23.06.1920, Bremen als Gerald Wolff) (†16.02.2005 im
Krankenhaus Oranienburg in Brandenburg), deutscher Defa-Schauspieler,
Charakterdarsteller wurde vor allem in der DDR mit Defa-Filmen wie "Nackt
unter Wölfen" oder "Anton der Zauberer" bekannt. Eine seiner
letzten Rollen hatte er in der Komödie "Jetzt oder nie" (2000) als
verwegener Autofahrer, der drei alte Damen bei einem Banküberfall unterstützt.
Filme
/ Googeln
/ Literatur
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17.02.
2002 schrieb der zum Tode verurteilte Afroamerikaner Daryl Atkins
Justizgeschichte. Anhand seines Falls entschied das höchste Gericht der USA,
dass die Hinrichtung geistig Behinderter verfassungswidrig und damit verboten
sei. Ein neuerlicher Test ergab, daß sein IQ innerhalb der drei letzten Jahre
gestiegen sei, und zwar von 59 auf 76 beziehungsweise 74. Damit müßte Daryl
Atkins die Todesstrafe antreten, weil das IQ-Limit bei 70 liegt.
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17.
02. Im
ersten öffentlichen Auftritt seit dem Amtsantritt sagte CIA-Chef Porter Goss,
al-Kaida will gegen Amerikaner im In- und Ausland zuschlagen. Die
USA bleiben also weiterhin ein Ziel für Anschläge durch
das Terrornetzwerk al-Kaida. Davon ist CIA-Chef Porter Goss überzeugt. Damit
widerspricht Goss dem Präsidenten George Bush, der davon ausgeht, daß die Welt
nach dem Irak-Krieg sicherer geworden sei.
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17. 02.Aus der britischen Wiederaufbereitungsanlage Sellafield sind
angeblich 30 Kilogramm Plutonium verschwunden - genug für den Bau von sieben
bis acht Atombomben. Im jährlichen Inventurbericht aller zivilen britischen
Atomanlagen werde das Material als "vermisst" eingestuft, berichtet
die "Times". Sellafield-Betreiber British Nuclear Fuels sehe den
Vorfall als "Buchhaltungsproblem" und reinen "Verlust auf dem
Papier" an. Atomexperten zeigten sich jedoch beunruhigt.
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17.02.
Passagiere, die wegen Überbuchung oder der Annullierung eines Fluges am Boden
bleiben, haben Anspruch auf finanziellen Ausgleich. Bei Flügen von bis zu 1.500
Kilometern sind 250 Euro fällig, bei 1.500 bis 3.500 Kilometern 400 Euro. Bei
Strecken von mehr als 3.500 Kilometern kann der Reisende 600 Euro verlangen.
Nicht zahlen muss die Airline, wenn sie zwei Wochen vor dem Flug über einen
Ausfall informiert. Ausgleichszahlungen sind nicht vorgesehen, wenn der
Flugausfall durch "höhere Gewalt" außerhalb des
Verantwortungsbereichs der Airline liegt. Ist ein Flug überbucht oder wird er
kurzfristig gestrichen, können sich Passagiere zusätzlich zur Entschädigung
den vollen Ticketpreis erstatten lassen. Alternativ können sie sich auf einen
anderen Flug umbuchen lassen. Das gilt auch für Reisende, die länger als fünf
Stunden auf ihren Flieger warten.
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17.02.
Die seit 12 Tagen im Irak entführte italienische Journalistin Giuliana Sgrena
hat in einer Videobotschaft um Hilfe gefleht. Unter Tränen rief sie dazu auf,
den Forderungen der Kidnapper nachzukommen und die italienischen Truppen aus dem
Irak abzuziehen. "Helft mir, mein Leben hängt von Euch Italienern ab.
Macht Druck auf die Regierung, damit sie die Truppen abzieht", sagte sie in
dem Video der Entführer, das das staatliche italienische TV gestern
ausstrahlte.
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16.02.
Mehrere Patienten in Deutschland erhielten die Organe einer offenbar mit
Tollwut infizierten Frau. Laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation sind
drei der Betroffenen am Mittwoch in einem höchst kritischen Stadium. Sie hätten
laut der Mediziner mit hoher Wahrscheinlichkeit eine lebensgefährlichen
Tollwutinfektion.
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16.02.
Eine Explosion in der südiranischen Provinz Bushehr (Busher,
Bushir) hat am Mittwoch für Aufregung gesorgt. Der iranische arabischsprachige
Fernsehsender Al-Alam berichtete, Einwohner der Stadt Dailam hätten eine
Explosion gehört und beobachtet, wie ein Flugzeug rund 20 Kilometer von der
Stadt Dailam entfernt eine kleine Rakete abgeschossen habe. Eine offizielle Bestätigung
für den Vorfall gab es nicht. Später erklärte ein Mitglied des Obersten
Nationen Sicherheitsrates und ein Militärsprecher, bei Bauarbeiten an einem
Damm sei gesprengt worden.
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Eines
der grössten Projekte in der Geschichte der Archäologie Europas hat gestern in
Köln mit dem symbolischen ersten Spatenstich begonnen. Über 100 Ausgräber aus
mehreren Ländern werden in den kommenden vier Jahren zur Vorbereitung einer
neuen U-Bahntrasse rund 100 000 Kubikmeter Erdreich durchforschen. Bis zu
13 Meter mächtige Fundschichten aus sieben Jahrtausenden zwischen Jungsteinzeit
und Preussen-Ära werden dazu mit Pinsel und Spachtel abgetragen. Die Arbeiten
sind fast ein Jahrzehnt lang wissenschaftlich vorbereitet worden und umfassen
die Gesamtfläche von nahezu drei Fussballfeldern.
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16.02. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beginnt am 16. Februar
2005 ein internationales Symposium mit rund 400 Teilnehmern, in deren
Mittelpunkt die Himmelsscheibe von Nebra steht. „Die Himmelsscheibe von
Nebra“ - zu diesem Thema wird im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 16.
Februar, um 18 Uhr, Dr. Harald Meller, Direktor des Landesmuseums für
Vorgeschichte, einen Vortrag halten, zu dem die interessierte Öffentlichkeit in
das Auditorium Maximum auf dem Universitätsplatz herzlich eingeladen ist. Zum
Symposium „Der Griff zu den Sternen. Wie Europas Eliten zu Macht und Reichtum
kamen“ werden vom 16. bis zum 21. Februar 2005 namhafte Experten aus dem In-
und Ausland das Wort ergreifen. MEHR
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16.02.
Über 7 Jahre nach dem Tod von Prinzessin Diana haben britische Ermittler den
Ort des tödlichen Unfalls untersucht.
Dazu wurde der Pont-D'Alma-Tunnel vom Dienstagabend an für mehrere Stunden
gesperrt. Man hoffe, dass man mit modernster Technik herausbekomme, was damals
tatsächlich geschah, sagte der Chief Superintendent von Scotland Yard.
Das Ermittlerteam war mit Spezialkameras und anderen High-Tech-Geräten ausgerüstet
und sollte unter anderem den Tunnel mit Lasern vermessen. Die neuen Daten dienen
für ein 3D-ComputerModell, mit dem der Unfallhergang exakt rekonstruiert werden
soll.
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16.02.
Nach 10 Jahren Seilziehen tritt diesen Mittwoch das
Kyoto-Protokoll in Kraft. Damit sind die Ziele zur Reduktion der
Treibhausgasemissionen international verbindlich festgeschrieben. Die durch das
Protokoll selbst erreichte Reduktion ist allerdings gering. Befürworter und
Gegner des Vertrags sind sich einig, dass dieser allein praktisch nichts bringt.
Man hofft jedoch, dass marktwirtschaftliche Prozesse in Gang kommen. MEHR
/ LITERATUR
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15.02. Im Nordosten Chinas sind bei einem Grubenunglück mehr als 200 Menschen
ums Leben gekommen. Die Explosion ereignete sich in über 200 m Tiefe in einem
Schacht des Kohlebergwerks Sujiawan bei Fuxin. 2 Kumpel wurden verletzt, 13 weitere waren noch in dem Unglücksstollen eingeschlossen. Die Bergwerke in China gehören zu den gefährlichsten der Welt. Amtlichen Angaben zufolge sterben in der Volksrepublik jedes Jahr durchschnittlich rund 7000 Bergleute bei Grubenunglücken. Die tatsächliche Zahl dürfte aber nach Berechnungen von Menschenrechtlern bei 20.000 Toten im Jahr liegen.
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15.02.
US-Präsident Bush will sich vom Kongress weitere 82 Milliarden Dollar für
Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan genehmigen lassen. Mit dem am
Montag eingebrachten Finanzpaket steigen die Gesamtkosten für beide Kriege auf
fast 300 Mrd. Dollar und das Haushaltsdefizit auf ein neues Rekordhoch von 427
Mrd. Dollar. Bush drängte den Kongress, die Mittel schnell zu verabschieden.
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14.02. Der ehemalige libanesische Regierungschef Rafik Hariri ist bei einem
Autobombenanschlag in der Hauptstadt Beirut getötet worden. Laut Augenzeugen wurden zahlreiche weitere Menschen getötet und Dutzende
verletzt. Die Autobombe habe unter anderem einige Leibwächter Hariris in den
Tod gerissen.
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14.02.
"Baby 81" kann zurück zu seinen Eltern. Der Streit um die
Elternschaft des Babys ist endgültig beendet. Aufgrund einer DNA-Analyse
bestätigte ein Richter in Sri Lanka am Montag, dass Junitha Jeyarajah und ihr
Ehemann Murugpillai tatsächlich die Eltern des kleinen Jungen sind, wie sie
immer behauptet hatten. Insgesamt neun Paare hatten behauptet, die Eltern des Säuglings zu sein, der
weltweit zum Symbol für das Schicksal unzähliger Kinder wurde, die beim
Tsunami am 26. Dezember von ihren Eltern getrennt worden waren.
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14.02.
Die portugiesische Ordensschwester Lúcia dos Santos (* 22.3.1907 in Aljustrel,
Portugal) (†13.2.2005 in Coimbra, Portugal), die letzte Augenzeugin der
angeblichen Marienerscheinungen von Fátima, ist tot. Demnach starb die Nonne im
Alter von 97 Jahren in einem Kloster bei Coimbra. Sie hatte 1917 als Zehnjährige
nach eigenen Angaben zusammen mit zwei anderen Hirtenkindern bei dem Dorf Fátima
in Nordportugal mehrmals Erscheinungen der Jungfrau Maria beobachtet. Fátima zählt
heute zu den wichtigsten Wahlfahrtsstätten der Welt. Die anderen beiden
Hirtenkinder, das Geschwisterpaar Jacinto und Francisca Marto, waren früh
gestorben und von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen worden.
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13.02.
In Italien herrscht dicke Luft - die Behörden haben daher für neun
italienische Städte ein Sonntags-Fahrverbot erlassen. Neben Rom sind unter
anderem Bologna, Ferrara, Parma, Mantua und Ravenna betroffen. Seit Wochen hat
sich die Luftverschmutzung dramatisch verschärft: In Mailand wurden Belastungen
gemessen, die fast vier Mal so hoch so wie die zulässigen EU-Werte lagen. Auch
in Rom wurden kürzlich 75 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft
gemessen, nach EU-Bestimmungen sind höchstens 50 Mikrogramm erlaubt.
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13.02.
Das schiitische Wahlbündnis Vereinigte Irakische Allianz um Großayatollah Ali
Sistani hat die Parlamentswahl Ende Jänner im Irak gewonnen. Wie die
Wahlkommission am Sonntag in Bagdad mitteilte, kam die Partei auf 48,1 Prozent
der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 59 Prozent. Die Koalition der zwei
wichtigsten Kurden-Parteien habe 25,4 Prozent der Stimmen erzielt, der von
Ministerpräsident Iyad Allawi geführte Parteienblock 13,6 Prozent, teilte die
Wahlkommission ferner mit.
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13.02.
Ein Großfeuer hat am Sonntag einen unbewohnten Wolkenkratzer im Zentrum der
Madrider Finanzwelt zerstört. Die obere Hälfte des 106 Meter hohen Gebäudes
wurde von den Flammen völlig vernichtet. Wie die Feuerwehr mitteilte, war der
Brand auch zwölf Stunden nach Ausbruch des Feuers noch nicht unter
Kontrolle. Die Flammen breiteten sich auch auf die unteren Stockwerke aus.
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13.02.
Mediziner haben bei einem New Yorker, der Sex mit hunderten Männern hatte,
einen extrem aggressiven Aidsvirus entdeckt. Der bisher nur äußerst selten
diagnostizierte Stamm von HI-Viren führe zur vollen Ausbildung der tödlichen
Immunschwächekrankheit Aids in nur acht Wochen. Das berichtete der
Fernsehsender CBS am Samstag. Er habe sich zudem als nahezu völlig resistent
gegen alle bekannten Medikamente zur Eindämmung von Aids erwiesen.
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13.02.
Mit Kranzniederlegungen und Gottesdiensten gedenken die Dresdner der Zerstörung
ihrer Stadt durch die Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Der deutsche
Bundeskanzler Schröder hat vor den Versuchen von Rechtsextremisten gewarnt, die
Geschichte umzudeuten. MEHR
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12.02.
Vor tausenden Schaulustigen ist am Samstag im New Yorker Central Park das mit
Spannung erwartete Großkunstprojekt von Christo und Jeanne-Claude eröffnet
worden. Bürgermeister Bloomberg ließ mit Unterstützung der Künstler die
erste der safrangelben Stoffbahnen von insgesamt 7500 Toren herab. Anschließend
griffen zahlreiche Helfer zu großen Stangen, um alle Stoffbahnen auf einer
Gesamtstrecke von 37 Kilometern von ihren Halterungen zu lösen und im Wind
wehen zu lassen. "Die Tore" - ist das größte Freiluftkunstwerk in
der Geschichte der Millionenstadt New York.
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12.02.
Im deutschen Fußball-Wettskandal ist der ehemalige Schiedsrichter Robert Hoyzer
am Samstag mit Haftbefehl in Untersuchungshaft genommen worden. Die
Staatsanwaltschaft Berlin teilte mit, dass die Entscheidung "nach der geänderten
Einschätzung zur Frage der Fluchtgefahr" von einer Ermittlungsrichterin
des Amtsgerichts Tiergarten getroffen worden ist. Hoyzer hatte in mehreren Fällen
Manipulationen bei der Leitung von Fußballspielen gestanden.
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12.02.
Ludger Volmer legt alle Ämter nieder: Als Konsequenz aus der Affäre um
massenhaften Visa-Missbrauch will der Grünen-Politiker sein Amt als außenpolitischer
Sprecher der Grünen- Bundestagsfraktion und seinen Sitz im Auswärtigen
Ausschuss niederlegen. Außerdem werde er seine Mitarbeit in der Firma Synthesis
für die Dauer seines Bundestagsmandats ruhen lassen, kündigte Volmer in Düsseldorf
nach einer Sitzung des Landesvorstands der Grünen an. Die gegen ihn erhobenen
Vorwürfe wies er erneut zurück.
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11.02. Beim Bruch eines Staudamms in Pakistan sind möglicherweise mehrere
hundert Menschen getötet worden. Mindestens 50 Menschen seien bei dem Unglück
nahe der Küstenstadt Pasni in der südwestlichen Provinz Baluchistan ums Leben
gekommen, sagte ein Behördensprecher am Freitag. Da ein großes Gebiet überschwemmt
worden sei, könne die Zahl der Vermißten aber "in die Hunderte"
gehen. Der 25 Meter hohe und 147 Meter lange Shadi-Kor-Staudamm war erst vor
zwei Jahren erbaut worden.
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Arthur
Miller verstorben (*17.10.1915 in New York) (†10.02.2005 in Roxbury,
Connecticut), US-amerikanischer Schriftsteller, Pulitzer-Preisträger. Er galt
als gesellschaftskritischer Dramatiker der neueren Zeit. "Tod eines
Handlungsreisenden" (Pulitzer-Preis) machte ihn weltberühmt. Millers Drama
über den Niedergang der Ideale der US-amerikanischen Gesellschaft wurde 1985
unter der Regie von Volker Schlöndorff verfilmt. MEHR
/ Literatur
/ Googeln
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11.02.
Die Weltpressefotos des Jahres 2004 wurden gekürt. Das beste Foto wurde am
28.12. nach der Tsunami-Katastrophe von dem indischen Fotografen Arko Datta
geschossen (arbeitet für die Nachrichten-Agentur Reuters). Es zeigt eine
weinende Inderin, die auf dem Boden kauert, die Hände nach oben gedreht. Die
Aufnahme sei „anschaulich, historisch und sehr emotional”, begründete
Jury-Mitglied Kath Ryan die Entscheidung. Die World Press Photo Awards werden
jedes Jahr in zehn Kategorien vergeben. Die Auszeichnungen gelten als Oscars der
Pressefotografie.
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11.02.
US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ist überraschend zu einem
Truppenbesuch im Irak eingetroffen. Wie amerikanische Medien berichteten,
landete sein Flugzeug heute früh in Mossul. Die Reise sei aus Sicherheitsgründen
vorher nicht angekündigt worden. Zunächst besuchte Rumsfeld ein Lazarett mit
verletzten Soldaten. Rumsfeld ist der erste ranghohe US-Regierungsvertreter, der
den Irak nach den Wahlen vom 30. Januar besucht.
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10.02.
Eröffnung der 55. Berlinale in Berlin. Der Eröffnungsfilm ist "Man to
Man" (Kristin Scott Thomas und Ralph Fiennes) von dem französischen
Regisseur Régis Wargnier. Insgesamt werden 350 Filme vorgestellt. Vorsitzender
der Berlinale-Jury ist der deutsche Hollywoodregisseur Roland Emmerich.
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10.02.
Prinz Charles und seine Partnerin Camilla Parker Bowles werden heiraten. Dies
teilte das Büro des Thronfolgers in London mit. Nach Medienberichten soll die
Hochzeit am 6. April stattfinden. Als Ort für das Ereignis sei Schloss
Windsor vor den Toren Londons ausgewählt worden, der Wochenendsitz der Königsfamilie.
Der 56-jährige Thronfolger und seine ein Jahr ältere Lebensgefährtin sind
seit Jahren ein Paar; während der Ehe von Charles und der inzwischen
verstorbenen Prinzessin Diana hatten sie ein Verhältnis. Diana hatte Camilla
wiederholt für das Scheitern ihrer Ehe verantwortlich gemacht.
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10.02.
Queen Elizabeth II. eröffnet erstes Winston Churchill Museum in Europa. Dort,
wo sich vor über 60 Jahren das britische Kriegskabinett traf und die Befreiung
des Kontinents plante, hat die englische Königin Elisabeth II. am Donnerstag
das Museum im Regierungsviertel Whitehall eröffnet. Die Ausstellung ist dem
Mann gewidmet, der kürzlich in einer BBC-Sendung zum "größten Briten
aller Zeiten" gewählt wurde.
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10.02.
Papst Johannes Paul II. verließ nach 10 Tagen Klinikaufenthalt das Krankenhaus.
Er ist bereits wieder im Vatikan. Er war wegen einer Kehlkopf-Stimmbandentzündung
eingewiesen worden. Nun sei er geheilt. Viele Menschen säumten die Straßen und
auch auf dem Petersplatz erwarteten zahlreiche Gläubige die Rückkehr Ihres
Papstes.
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10.02.
Jimmy Smith verstorben (*8.12.1925 (1928) in Pennsylvania) (†8.2.2005
in Phoenix), amerikanische Jazzlegende, Organist auf der Hammond-Orgel. Nachdem
er seine Karriere als Pianist begonnen hatte, wechselte Smith in den Fünfziger
Jahren zur Orgel Hammond B3, die er wie keiner virtuos beherrschte. MEHR
/ Musik
/ Googeln
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10.02.
Der zweitgrößte Baum der Welt kämpft gegen Wind und Wetter um sein Überleben.
Der Sequoia-Riese mit einem Umfang von rund 46 Metern ist nach über 2000 Jahren
standhafter Existenz im nordkalifornischen Sequoia-Nationalpark vom Tod bedroht,
weil ihm Stürme, Schnee und ein Waldbrand zusetzten, sagte Rangerin Alexandra
Picavet. Der weltberühmte Sequoia-Park ist nach den einmaligen Mammutbäumen
benannt, deren Name sich wiederum vom Irokesen-Häuptling Sequoyah herleitet.
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10.02.
Nordkorea hat Atomwaffen. Nordkorea hat erstmals offiziell den Besitz von
Atomwaffen eingeräumt. Das Außenministerium in Pjöngjang erklärte am
Mittwoch, Nordkorea habe "Atomwaffen zur Selbstverteidigung
hergestellt". Weiterhin hat die nordkoreanische Regierung hat ihren
Ausstieg aus den Sechser-Gesprächen über ihr Atomprogramm erklärt.
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10.02.
40. Verleihung der Goldenen Kamera. Über 1600 Prominente nahmen daran teil.
Unter den Preisträgern waren Bruce Willis, Goldie Hawn und Dustin Hofmann. Die
mit 20 000 Euro dotierte Lilli-Palmer-Gedächtniskamera für
Nachwuchsschauspieler ging an die 22-jährige Jasmin Schwiers. In der Kategorie
«Pop International» wurde Tina Turner geehrt. Der Ehrenpreis der 40. Goldenen
Kamera ging an die amerikanische Komiker-Legende Jerry Lewis.
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09.02.
Erstmals in den 27 Jahren seines Pontifikats hat Papst Johannes Paul II. die
Aschermittwochsmesse nicht zelebrieren können. Den Beginn der Fastenzeit
feierte er in seinem Zimmer in der römischen Gemelli-Klinik. Laut Vatikan
strich ihm sein persönlicher Sekretär Stanislaw Dziwisz gemäss der Tradition
Asche auf die Stirn und sprach die rituellen Worte: "Bedenke Mensch, dass
du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst." Unterdessen
zelebrierte US-Kardinal James Francis Stafford im Namen des Papstes die
Aschermittwochsmesse im Petersdom.
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09.02.
Bei einem Bombenanschlag in der spanischen Hauptstadt Madrid sind am Morgen 31
Menschen leicht verletzt worden. Bei der baskischen Tageszeitung "Gara"
sei um neun Uhr morgens ein anonymer Anruf im Namen der Untergrundorganisation
ETA eingegangen, in dem der Bombenanschlag angekündigt worden sei, teilte das
spanische Innenministerium mit. Laut Radio Cadena SER handelte es sich um eine
Autobombe. Bei der Explosion seien einige Menschen leicht verletzt worden,
teilten Rettungskräfte mit.
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09.02.
Im März oder April sollen im Irak die ersten Kampfroboter zum Einsatz kommen.
Dabei handelt es sich nicht um selbständig agierende Maschinen. Die etwa einen
Meter hohen ferngesteuerten Kettenfahrzeuge ('Special Weapons Observation
Reconnaissance Detection Systems' (SWORDS)) schießen nur, wenn ein Soldat (der
sich ca. 800 m weiter entfernt befindet) an der Fernsteuerung auf einen Knopf drückt.
Diese Roboter sollen das Risiko der Soldaten verringern. Außerdem seien sie
treffsicherer. Sie werden mit automatischen Waffen ausgerüstet, sind aber auch
schon mit Raketenwerfern getestet worden.
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08.02.
Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten: Israel und die Palästinenser haben eine
beiderseitige Waffenruhe verkündet. Bei ihrem ersten Gipfeltreffen erklärten
der Israels Regierungschef Ariel Scharon und Palästinenserpräsident Mahmud
Abbas im ägyptischen Scharm el Scheich ein Ende der militärischen Aktionen.
Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas fühlt sich allerdings
nicht an den Waffenstillstand gebunden.
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08.02.
Die Britin Ellen MacArthur ist nach ihrem Weltrekord im Einhandsegeln am
Dienstag von begeisterten Fans im Hafen von Falmouth (England) empfangen worden.
Königin Elizabeth II. und Premierminister Tony Blair gratulierten ihr zu der
Leistung. "Das ganze Land ist stolz auf Ellen MacArthur", sagte Blair.
Die Königin verlieh ihr den Titel "Dame Ellen".
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08.02.
Die Vereinten Nationen ermahnen die Staatengemeinschaft unterdessen, ihre
Zusagen von Finanzhilfen für die Tsunami-Opfer am Indischen Ozean möglichst
umgehend einzulösen. Bislang sei von diesen Summen nur wenig eingegangen,
kritisiert die Uno-Gesandte Margareta Wahlström in Genf. Wahlström verweist
darauf, dass beispielsweise die USA von den versprochenen 977 Millionen Dollar
bislang erst 360 Millionen an die Weltorganisation überwiesen hätten.
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08.02.
Deutsche Steuerzahler unterstützen die NPD in Form eines Staatszuschusses.
Aufgrund der vergangenen Wahlerfolge verdoppelt sich dieser Zuschuß auf 700.000
Euro. So erklärt die "Financial Times", daß die Partei von 2003 (ca.
40.000 Stimmen) bis 2004 (ca. 480.000 Stimmen) einen enormen Stimmenzuwachs
verzeichnen konnte. Daraus resultiert die enorme Verdoppelung des
Staatszuschusses. Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) werde die Zuschüsse
Mitte Februar bekannt machen. Was ist mit dem neuen NPD-Verbotsverfahren?
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08.02.
Die Engländerin Ellen MacArthur hat einen neuen Rekord für die
schnellste Solo-Weltumseglung aufgestellt. Am 7.2. 23.29 Uhr erreichte die 28-Jährige
nach Berichten des britischen Fernsehens mit der Ankunft im Ärmelkanal die
gedachte Ziellinie.
Mit 71 Tagen und 13 Stunden, 18 Minuten und 33 Sekunden war sie 1 Tag und 9 Stunden schneller als der
bisherige Rekordhalter, der Franzose Francis Joyen. MacArthur war Ende November
losgesegelt und hatte seitdem keinen Fuss mehr an Land gesetzt. MEHR
/ Literatur
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07.02.
Israelis und die palästinensische Autonomiebehörde wollen bei ihrem
Gipfeltreffen am Dienstag einen Waffenstillstand erklären. Das berichtete die
Agentur AP unter Berufung auf Regierungsvertreter. "Die wichtigste Sache
bei dem Gipfel wird eine gegenseitige Erklärung zur Einstellung der Gewalt
gegeneinander sein", sagte der palästinensische ChefUnterhänder Sajeb
Erakat. Ein israelischer Beamter bestätigte die Existenz einer entsprechenden
Vereinbarung.
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07.02.
Im spanischen Generalkonsulat in Bern hat am Vormittag
eine Geiselnahme stattgefunden. Laut dem spanischen Aussenminister Miguel
Angel Moratinos konnte diese bis am Mittag beendet werden.
Das gesamte spanische Personal im Konsulat sei wohlauf, sagte Moratinos am
Mittag in Madrid. Zuvor waren laut dem spanischen Aussenmininsterium drei
Maskierte ins Konsulat eingedrungen und hatten einen Angestellten des
Sicherheitspersonals niedergestochen.
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Hubert
Curien verstorben (*30.10.1924 in Cornimont) (†6.2.2005 in Loury in der Nähe
von Orléans), französischer Physiker, "Vater" der Ariane-Rakete und
frühere französische Forschungsminister, leitete das französische
Forschungsministerium von 1984 bis 1986 und dann noch einmal von 1988 bis 1993.
Die Ariane-Raketen bringen seit Jahrzehnten vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana
Satelliten und Forschungsgerät ins All. MEHR
/ Literatur
/ Googeln
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06.02.
Der
weltweite Schadstoffausstoß hat nach Einschätzung britischer Wissenschafter
verheerende Auswirkungen auf die Ozeane. Durch die Kohlendioxidbelastung aus
Verkehr und Industrie seien vor allem Korallenriffe und viele Fischarten vom
Aussterben bedroht. Das
meinten Forscher bei einer internationalen Umweltkonferenz in der englischen
Stadt Exeter. Es heißt, daß es durch die Übersäuerung der Meere in 35 Jahren
gar keine lebenden Korallenriffe mehr geben wird.
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06.02.
In Viersen hat ein Vater seine vierjährige Tochter entführt und flieht jetzt
vor der Polizei. Der Mann droht damit sein Kind zu töten, sollte jemand
versuchen, ihn aufzuhalten. Nach unbestätigten Berichten soll der Mann mit
einer Schusswaffe und einer Handgranate bewaffnet sein. Der Mann raste in der
Nacht von Düsseldorf über die Autobahnen Richtung Süden. Inzwischen hat er
die Grenze nach Österreich überquert. Wohin der Mann mit seiner Tochter will,
weiß die Polizei nicht.
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Gnassingbe Eyadema
verstorben (*26.12.1935 in Pya; Togo) (†5.2.2005), Politiker und Präsident
der Republik Togo. Von 1953 bis 1961 stand Eyadéma im Dienst der französischen
Armee. Am 13. Januar 1963 stürzte Eyadéma den ersten Präsidenten des
unabhängigen Togo, Sylvanus Olympio, und ließ ihn ermorden. Nach einem zweiten
Putsch vier Jahre später ernennt sich Eyadéma am 14. April 1967 zum
Präsidenten der Republik Togo.
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05.02.
Rauchen in Deutschland. Derzeit wird auf unterschiedlichen politischen Ebenen über
tiefgreifende Regeln für Raucher in Restaurants, Kneipen und Bars nachgedacht.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers- Merk, möchte das
Ziel zunächst nach österreichischem Vorbild mit einer freiwilligen
Selbstverpflichtung der Gastronomie erreichen. Im Bundestag denkt man laut einem
Bericht im Spiegel jedoch bereits an ein wesentlich strengeres Verbot
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Ossie
Davis verstorben (*18.12.1917 in Cogdell, Georgia, USA) (†4.2.2005 in
Miami, bei Dreharbeiten), amerikanischer Filmschauspieler, Produzent und Bürgerrechtler.
Er führte auch Regie und produzierte für Theater, für Film und TV. Erst im
Dezember wurden Davis und seine Ehefrau, die Schauspielerin Ruby Dee, im
Washingtoner Kennedy-Center zusammen mit vier anderen Stars für ihr Lebenswerk
geehrt. Filme
/ Googeln
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04.02.
Aufständische haben am Freitag im Irak eine 56-jährige
italienische Journalistin entführt. Nach Angaben des irakischen
Innenministeriums stoppten Bewaffnete das Auto von Giuliana Sgrena nahe der
Universität in Bagdad, zwangen die Frau zum Aussteigen und verschleppten sie.
Die Reporterin der Tageszeitung »Il Manifesto« und der
deutschen Wochenzeitung »Die Zeit« wollte eine Geschichte über die Flüchtlinge
von Falludscha schreiben wollen.
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Ernst
Mayr verstorben (*5.7.1904 in Kempten im Allgäu) (†3.2.2005 in Bedford im
amerikanischen Bundesstaat Massachusetts), bedeutendster Evolutionsbiologe
deutscher Herkunft. Mayr, in der Fachwelt auch als der „Darwin des 20.
Jahrhunderts” verehrt, vereinbarte zwei als gegensätzlich angesehene Konzepte
der Biologie - nämlich Charles Darwins "Evolutionstheorie" durch
natürliche Auslese und die auf Gregor Mendel zurückgehende Genetik. MEHR
/ Literatur
/ Googeln
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Max
Schmeling verstorben (*28.09.1905 in Klein-Luckow (Brandenburg), Deutschland
(†02.02.2005) deutsche Box-Legende, der einzige deutsche Weltmeister aller
Klassen (1930-32). Berühmt wurde er, als er den als unschlagbar geltenden
„Braunen Bomber” Joe Louis bezwang. Am 19. Juni im New Yorker Yankee Stadium
vor 42.088 Zuschauern in der 12. Runde durch K.o. Am 12. Juni 1930 wurde
Schmeling in New York durch Disqualifikation wegen Tiefschlags in der 4. Runde
gegen den Amerikaner Jack Sharkey Weltmeister. MEHR
/ Literatur
/ Googeln
/ Horoskop
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04.02.
Die neue US-Außenministerin Rice wird am Freitag in London und Berlin erwartet.
Am Vormittag beginnt Rice ihre Europareise in London. Am Nachmittag empfängt
der deutsche Bundeskanzler Schröder die Außenministerin. Gesprächsthemen sind
die Vorbereitung des Treffens von US-Präsident Bush mit Schröder am 23.
Februar in Mainz sowie der Irak, der Friedensprozess in Nahost und die
Atompolitik des Iran.
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04.02.
In Japan ist erstmals ein Mensch an der neuen Variante
der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) gestorben, der menschlichen Form des so
genannten Rinderwahnsinns. Das teilte das Gesundheitsministerium am
Freitagmorgen mit. Es handele sich dabei um einen Mann, der 1989 etwa einen
Monat in Großbritannien verbracht hat. Das Ministerium geht davon aus, dass er
sich dort infiziert hat. Von einer Bluttransfusion sei jedoch nichts bekannt.
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04.02.
Ein afghanisches Flugzeug mit 104 Passagieren an Bord wird
nach Angaben der privaten Fluggesellschaft Kam Air vermisst. Die Maschine hätte
während eines Schneesturms auf dem Flughafen in Kabul landen sollen, teilte ein
Sprecher mit. Nach Angaben der privaten Fluggesellschaft Kam Air vom Freitag
verschwand die Boeing 737 am Vortag auf einem Flug von der im Westen des Landes
gelegenen Stadt Herat nach Kabul.
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03.02.
20.000 Studenten gingen in Essen, Leipzig, Hamburg, Mannheim, Berlin und
anderen Städten auf den Straßen gegen die geplanten Studiengebühren
demonstrieren. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) unterstützte die Studenten
und mahnte unterdessen die Länder, "mehr an die Chancengleichheit der
Jugendlichen" zu denken. In Deutschland dürfe nicht zugelassen werden,
dass "das Kind eines Chefarztes immer noch mehr Chancen auf Bildung hat als
das einer Putzfrau".
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03.02.
38 Tage nach der Flutkatastrophe in Asien sind neun Überlebende auf einer verwüsteten
indischen Insel gerettet worden. Die fünf Männer, eine Frau und drei Mädchen
hätten sich nach den Flutwellen im dichten Dschungel der Insel Campbell Bay
verirrt und sich von Kokosnüssen und Wildschwein ernährt.
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03.02 Surab Schwania verstorben (*9.12.1963
in Tiflis) (†3.2.2005 in Tiflis an einer Gasvergiftung), georgischer
Politiker. Er war Biologe, war von November 2003 bis Februar 2004 amtierender
Staatsminister und war seit dem 17. Februar 2004 Premierminister Georgiens. MEHR
/ Literatur
/ Googeln
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02.02.
US-Präsident George W. Bush hat in seiner Rede zur Lage der Nation betonte,
dass die USA ihre Politik im Kampf gegen den Terrorismus fortsetzen wollten.
Saudi-Arabien und Ägypten sollten Schritte zur Demokratisierung unternehmen.
Bush prangerte Iran und Syrien als Unterstützer des Terrorismus an. Teheran müsse
zudem sein Nuklearprogramm beenden. Seine
Rede in Auszügen:
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02.02.
Der deutsche Bundespräsident Horst Köhler hat am Mittwoch in einer auf
Hebräisch und Deutsch gehaltenen Rede vor der Knesset in Jerusalem die
Verantwortung für den Holocaust als Teil der deutschen Identität bezeichnet.
Er versicherte zugleich, dass die Bundesrepublik nie die deutschen Verbrechen
der Vergangenheit vergessen oder verdrängen werde. DIE
REDE
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02.02.
Früher als erwartet ist am Dienstag die erste Phase der Jury-Auswahl im
Missbrauchprozess zu Ende gegangen. Der Popstar - der an beiden bisherigen
Gerichtstagen pünktlich und ohne Allüren erschienen ist - muss nun erst wieder
am kommenden Montag im Gericht von Santa Maria in Kalifornien erscheinen.
Richter Rodney Melville teilte am Dienstag mit, dass rund 250 Männer und Frauen
als potenzielle Geschworene zur Verfügung stehen.
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02.02.
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Januar nach Angaben der
Bundesagentur für Arbeit (BA) auf 5,037 Millionen gestiegen und steht damit auf
dem höchsten Stand seit Bestehen der Bundesrepublik. Ein Grund unter anderem:
eine statistische Änderung. Bisher aus den offiziellen Arbeitslosenzahlen
hinausgefallene arbeitslose Sozialhilfeempfänger werden durch die neue
Hartz-IV-Regelung wieder als Arbeitslose gezählt.
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02.02.
Johannes Paul II., der seit Sonntag an einer Grippeinfektion leidet, war am späten
Dienstagabend mit Atemproblemen in die römische Gemelli-Klinik gebracht worden.
Seine Ärzte wollten am Morgen ein Bulletin über den Gesundheitszustand des
Kirchenoberhaupts veröffentlichen.
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01.02.
Der frühere US-Präsident Bill Clinton soll als UN-Sonderbeauftragter für
Wiederaufbauhilfe in Südasien nach der Tsunami-Katastrophe werben. Clinton habe
das Ehrenamt auf Bitten von UN-Generalsekretär Kofi Annan akzeptiert, erklärten
UN-Diplomaten in New York. Clinton hatte sich bereits gemeinsam mit dem früheren
Präsidenten George Bush, dem Vater des derzeitigen Amtsinhabers, für die
Tsunami-Hilfe engagiert.
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01.02.
Bei der Niederschlagung einer Revolte in einem US- Gefangenenlager im Süden des
Irak sind am Montag vier Häftlinge getötet worden. Wie das US-Militär
mitteilte, wurden sechs Menschen verletzt. Der Aufstand sei nach der
Durchsuchung eines Teils des Lagers nach Schmuggelgut ausgebrochen und habe sich
schnell auf andere Bereiche von Camp Bucca ausgebreitet.
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01.02.
Der nepalesische König Gyanendra hat am Dienstag die Regierung entlassen und
die volle Macht für die nächsten drei Jahre übernommen. So warf der König
der bisherigen Regierung unter Premierminister Sher Bahadur Deuba vor, bei der
Wiederherstellung von Frieden und der Organisation von Wahlen versagt zu haben.
Nach einem Bericht des indischen Nachrichtensenders NDTV wurden mehrere
Politiker unter Hausarrest gestellt.
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Aurelie
Nemours verstorben (*29.10.1910 in Paris) (†27.1.2005 in Paris),
französische Malerin. Ausbildung im Atelier von Paul Colin und an der Akademie
von André Lhote. Ihr Hauptschaffen konzentrierte sich auf geometrisch-abstrakte
Werke. International bekannt wurde sie durch ihre Serie „Rythme du millimètre“.
Literatur
/ Googeln
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31.01.
Der Prozeß um die Feuerkatastrophe im Montblanc-Tunnel hat begonnen. 16
Personen und Institutionen müssen sich wegen fahrlässiger Tötung
verantworten. Unter anderem ist auch der belgische Fahrer angeklagt, weil er
seinen brennenden Lastwagen in der Tunnelröhre stehen ließ, um sich selbst in
Sicherheit zu bringen. Auch die Lastwagen-Firma Volvo sowie die französischen
und italienischen Tunnelbetreiber sollen sich verantworten.
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31.01.
Nach monatelangem juristischen Auseinandersetzungen beginnt an diesem Montag der
weltweit mit Spannung erwartete Prozess gegen Popstar Michael Jackson. Der 46-jährige
Sänger muss sich im kalifornischen Santa Maria unter anderem wegen sexuellen
Missbrauchs, Freiheitsberaubung und Erpressung verantworten.
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